SPD-Ortsverein Waldalgesheim/Genheim feiert 50-jähriges Bestehen

Bericht unter Aktuelles, Bilder in der Galerie

neues aus Berlin von Michael Hartmann u.A. neues aus Berlin von Michael Hartmann u.A.

Gerd Kannegieser, der Kabarettist aus der Westpfalz, war am Freitag, 20. April zu Gast in der „Rattener Stube“ der Keltenhalle in Waldalgesheim.  Der Eintritt war frei, lediglich um eine Spende zu Gunsten der örtlichen Kindergärten wurde gebeten.

Der Kabarettabend, Teil des Jubiläumsprogramm des SPD-Ortsvereins Waldlgesheim/Genheim anlässlich dessen 50-jährigen Bestehens, war ein voller Erfolg.

Die ca. 115 Zuschauer durften sich wieder herzhaft vor lachen auf die Schenkel klopfen und den Dialog mit dem Kabarettisten selbst mitgestalten.  Kannegiesers Hang zur Spontanität und sein "pälzischer mit saarländischem Migrationshintergrund" Humor machten die  Vorstellungen zu einem unvergesslichen Abend und wurde zum Schluss mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen belohnt.

 

Wir freuen uns schon heute auf das nächste Mal !

 

 

Er kommt wieder, jedes Jahr

 


SPD-Fraktion kritisiert FWG

Von Jochen Werner, aus der AZ vom 17.11.11

RAT Harsche Kritik an FWG: Wahlergebnis verfälscht

Kaum war Christine Urban als Nachfolgerin für den freiwillig aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen Gerald Theobald für die FWG verpflichtet, verließ die SPD-Fraktion vor den anstehenden Ausschuss-Nachwahlen geschlossen den Ratssaal. Ihr Fraktionsvorsitzender Gerhard Huber kritisierte die Freie Wählergemeinschaft harsch.

Laut Huber habe die FWG nach der letzten Kommunalwahl einen zusätzlichen Sitz im Rat übernommen, den die Wähler der SPD zuerkannt hätten. Somit sei das demokratische Wahlergebnis verfälscht worden. Weiter sagte Huber: „Bei der letzten Kommunalwahl hat die FWG mit ihrem Wahlversprechen, Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen zu wollen, Wählerstimmen vereinnahmt. Jetzt haben von der Wahlliste der FWG sechs Nachrücker, einschließlich des Vorsitzenden, das Mandat nicht angenommen und somit die Übernahme von Verantwortung für unsere Gemeinde abgelehnt. Dieses Handeln beweist eindeutig das Gegenteil von dem Wahlversprechen der FWG.“



Diskussionsrunde mit Gabriel, Nahles und Beck,

 

Demokratie und Gerechtigkeit -darum geht es der SPD







"Die Bude ist voll", konstatiert ein Gast an der Eingangstür des Gemeindehauses in Pfaffen-Schwabenheim. Eine gute Nachricht für den rheinland-pfälzischen SPD-Generalsekretär Alexander Schweitzer. 400 Gäste hatten sich im Vorfeld zu der Veranstaltung im Rahmen der "Klare-Linie-Tour" mit Sigmar Gabriel und Andrea Nahles angemeldet. "Die sind auch alle gekommen", freut sich der örtliche SPD-Vorsitzende Michael Simon. Er schätzt: Rund ein Viertel der Anwesenden sind kein SPD-Mitglied. "Das ist genau das, was wir wollen: Eine offene Partei sein, die sich vorstellt und die zum Mitmachen einlädt", freut sich auch Schweitzer.

Kurt Beck, Landesvorsitzender und Ministerpräsident eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort, das kein gutes Haar an der amtierenden Bundesregierung lässt. „Die Bundesrepublik und Europa brauchen eine handlungsfähige Regierung, um die Herausforderungen unserer Zeit anzugehen“, so der Ministerpräsident. Auch die Finanzmärkte und ihre Transaktiongeschäfte , „die uns kaputt machen“ kritisiert Beck und fordert eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte. Einen Schwerpunkt der rheinland-pfälzischen und der Bundes-SPD sieht Beck in der Bildung: „Alle Kraft in Bildung“, wird er nicht müde zu fordern. „Denn damit investieren wir in unsere Kinder und damit in unsere Zukunft."

Andrea Nahles geht in ihrem Beitrag auf die aktuelle Diskussion über Rechtsextremismus ein: „Es darf nicht passieren, dass wir auf dem rechten Auge blind sind. Ich bin dafür, dass wir uns nachdrücklich für ein NPD-Verbot aussprechen“, fordert die Generalsekretärin der Bundes-SPD.

Auch sie geht mit der schwarz-gelben Bundesregierung hart ins Gericht – insbesondere beim Thema Mindestlohn. „Der von der CDU beschlossene Kompromiss nutzt den Menschen nichts, die für Hungerlöhne arbeiten gehen“, so Nahles.

„Die CDU hat nicht verstanden, um was es beim Thema Mindestlohn eigentlich geht“, kritisiert auch SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel den aktuellen Beschluss der CDU auf Bundesebene. „Es geht um die Frage von Recht und Unrecht. Wenn jemand den ganzen Tag arbeiten geht, hat er auch einen Anspruch darauf, davon leben zu können. Die CDU hat keine Antwort auf die Frage nach dem Wert der Arbeit gefunden. Dass Menschen am Ende eines Arbeitstages noch beim Staat anklopfen müssen, ist unwürdig und würdigt nicht den Wert der Arbeit“, so Gabriel. "Demokratie und Gerechtigkeit – darum geht es der SPD.“

Ein Schwerpunkt des Abends in Pfaffen-Schwabenheim ist die Parteireform der SPD. Deren Hauptbestandteil sei die Stärkung der Mitglieder, erklärt die Generalsekretärin. „Heute wollen sich Bürgerinnen und Bürger nicht einfach einfügen in das große Ganze, sondern mitbestimmen. Wir brauchen einfachere Wege der direkten Beteiligung für unsere Mitglieder“, sagt Nahles. Die Reform müsse allerdings von allen getragen werden, nur dann funktioniere sie auch in der Praxis. „Unser Ziel ist: Die Partei soll überzeugen, statt überreden. Wir brauchen Kooperation statt Konfrontation. Nur wenn eigene Leute überzeugt sind, können auch andere überzeugt werden“, ist sich Nahles sicher.

Parteivorsitzender Gabriel macht als größten Gegner der Partei das Ohnmachtsgefühl vieler Menschen aus: „Sie glauben nicht mehr daran, dass es sich lohnt, sich in Parteien zu engagieren. Einige glauben noch nicht mal, dass es sich lohnt, zur Wahl zu gehen.“ Dieses Ohnmachtsgefühl sei nicht nur ein Gegner der SPD, sondern auch der Demokratie. „Unsere ganze Kraft muss darauf gerichtet sein, Menschen wieder den Mut zu geben, sich zu engagieren“, fordert Gabriel.

Dass dies Themen sind, die auch die Rheinland-Pfälzer bewegen, zeigt auch die folgende Diskussion, die die stellvertretende Landesvorsitzende Doris Ahnen moderiert. Viele Gäste prangern die Ungerechtigkeit an, die in Deutschland herrsche, insbesondere beim Gehaltsgefüge aber auch in Bezug auf die Finanzmärkte. Am Ende der Veranstaltung verspricht Sigmar Gabriel, im nächsten Frühjahr in die Unterbezirke in Rheinland-Pfalz zu kommen, um die Diskussion nicht abreißen zu lassen.

Angesichts der vielen Gäste und nach gut zwei Stunden reden und diskutieren ist auch der rheinland-pfälzische Generalsekretär Schweitzer zufrieden. „Die Partei ist interessiert, die Partei ist wach und die Leute wollen sich engagieren. Die Parteireform ist genau der richtige Weg, um unseren Mitgliedern die gewünschte Beteiligung zu ermöglichen.“



Demo Gegen Fluglärm

Einen Tag nach der Eröffnung der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens gingen am Samstag in Mainz rund 15.000 Menschen auf die Straße, um gegen den zunehmenden Fluglärm zu demonstrieren. Mit dabei: SPD-Parteiratsvorsitzender und Staatsminister Roger Lewentz, Bundestagsabgeordneter Michael Hartmann, Generalsekretär Alexander Schweitzer und Landrat Claus Schick

Minister Hering stärkt Winzern den Rücken



Rheinhessen, so Hering, habe sich in den letzten 20 Jahren besser als alle anderen Anbaugebiete entwickelt, der Wandel hin zur Qualität sei erfolgreich gewesen. Jetzt gehe es darum, die Direktvermarktung zu stärken, die bei nur 16 Prozent liege.

Weinbauminister Hendrik Hering will die Position der Winzer gegenüber Weinimporteuren und Großkellereien stärken. Bei der Präsentation „Kulturgut Wein“ der rheinhessischen SPD hob Hering bei einer Veranstaltung in Nierstein hervor, dass die Förderung von Wein und Tourismus Hand in Hand gehen müsse. Dadurch werde vor allem die Direktvermarktung des heimischen Weines gestärkt, die in Deutschlands größtem Anbaugebiet Rheinhessen hinter anderen Gebieten wie der Pfalz deutlich hinterherhinke.

 

Das Land Rheinland-Pfalz werde bei der EU massiv dafür kämpfen, dass die Anbauflächen nicht, wie dort vorgesehen, in nördliche Gebiete ausgedehnt werden und nicht noch weiterer Druck auf die Erzeugerpreise ausgeübt werde. Es dürfe nicht sein, dass die Ersparnis von ein paar Cent pro Flasche Wein beim Verbraucher gerade kleinere Weingüter treffe und zu einer Gefährdung der traditionellen Anbaugebiete und ihrer Kulturlandschaft führe.



Die SPÖ Ratten, von unserer Partnergemeinde aus Österreich, sind online.

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